Mittwoch, 27. Juni 2012

Island 2005 - Teil 6

26.07.2005
Heute ist Ruhetag. Aber so richtig. Naja fast. Ein bisschen Ordnung muss sein. Da die Sonne scheint wasche ich meine Klamotten und inspiziere meine Ausrüstung. Dabei muss ich feststellen, dass mir eine Sandale abhanden gekommen ist. Scheibenkleister, fünfhundert Meter weiter ist eine Furt, die es noch zu durchqueren gilt. Naja, eine Lösung wird sich schon finden. Ein Sandalenladen ist jedenfalls nicht um die Ecke.
Nach dem Frühstück gehe ich dann endlich zum Ruhetag über. Ich genieße es, auf einer echten Bank an einem echten Tisch in der Sonne zu sitzen, Tee zu trinken, Tagebuch zu schreiben, den wenigen Leuten zuzuhören, die da sind, und sonst absolut nichts zu tun. Meine Füße freuen sich darüber, dass ich den ganzen Tag barfuß rumlaufe. Zum Thema „barfuß“: Mein erstes Paar Falke-Socken ist durch. Sand und Lava haben hier saubere Arbeit geleistet, die Sockensohle sieht aus wie ein Netzstrummpf. Zum Glück habe ich ein zweites Paar dabei.
Als ich feststelle, dass ich mir schon eine ganze Weile ein und denselben Berg anschaue, will ich´s wissen.



Ja, den Berg Hahyrna kann man besteigen sagt der Hüttenwart. Er zeigt mir den Weg hinauf und erzählt mir, dass man oben gleich an der Kante des Tungnafellsjökull steht und auf den Vatnajökull schauen kann.
Später stelle ich fest, dass man von da oben fast alle großen Gletscher Islands sehen kann. Was ich am nächsten Tag erlebe kann ich nicht beschreiben. Fotos können die Eindrücke vielleicht am besten wiedergeben.

27.07.2005
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