Mittwoch, 27. Juni 2012

Paddeln und die Staatsgewalt

Am Wochenende war mich mein Brüderchen aus Neuseeland besuchen.
Was lag näher, als mit jemandem aus dem Land, in dem es nur Wasserfälle zu geben scheint ;-) eine Paddeltour durch das Weltkulturerbe Mittelrhein (wow…) zu machen. Die Situation mit den beiden Straßen, dem Fluss und den Bahnstrecken ließ uns kurzzeitig schwanken, ob wir die Kanutour nicht zugunsten einer kleinen Runde Live-Frogger drangeben sollten. Das Kanu siegte letztendlich. Preis waren zwei Flaschen Wasser.

Ab Kaub ging es bei Hochwasser los.
Wo sie gerade sagen Hochwasser. Hochwasser führte zu einigen doch recht seltsamen Begegnungen mit den kulturellen Hinterlassenschaften der Menschheit:

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Zwischendurch spielten wir noch ein wenig das alte Huckleberry-Jim-Spiel auf dem Mississippi.

Am ersten Abend wurden wir dann bei Osterspay von der Wasserschutzpolizei aufgebracht, weil der Rhein für die Talfahrt wegen eines Feuerwerks gesperrt war.
Gut, wir haben uns nicht unbedingt wie Treibzeuge verhalten, aber den Begriff Fahrzeug auf Kanus anzuwenden, fanden wir leicht übertrieben; zumal wir an Deutschlands schönster Bank mit der malerischsten Aussicht rausgeschmissen wurden.

Egal, das gab uns die Chance auf eine kleine Rast bei Pino und anschließend eine nahezu bewegungslose Verharrung bei Markus auf der Couch, sozusagen als Stärkung für den nächsten Tag, an dem wir noch mal Huckleberry-Jim gespielt haben. Das Wochenende wurde dann durch ein kleines Tellerchen Kohlsuppe beendet und beides für wiederholenswert befunden.

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