Sonntag, 3. November 2013

Ein weites Feld

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Ich bin in der Großstadt aufgewachsen. Als Kind konnte ich fast auf die Rollbahn des Düsseldorfer Flughafens spucken. Das war toll!

Mittlerweile habe ich mir den Traum erfüllt, auf dem Land zu leben - irgendwo zwischen Andernach und dem Brohltal steht unsere kleine blaue Bude. Noch nicht so richtig tief in der Eifel, aber auch nicht mehr am Rhein. Vulkaneifel eben. Und ich liebe die Landschaft der Vulkaneifel. Ich liebe ihre Kargheit und ihre Weite. Und mich fasziniert das Lichtspiel hier oben auf dem Berg. Bei ordentlichem Herbstwetter wechselt hier fast minütlich die Lichtstimmung.

Das Feld auf dem Foto fasziniert mich in besonderer Weise. Für den flüchtigen Betrachter gibt es nicht viel zu sehen: Horizont, Bäumchen, Heustapel - fertig. Ich fahre an dieser Stelle täglich auf dem Weg von meiner Arbeit vorbei. Von Anfang an strahlte diese Stelle eine einzigartige Ruhe auf mich aus. Und mit der Zeit fielen mir dann die winzigen täglichen Unterschiede auf. Mal sind es deutlich sichtbare Unterschiede, wie zum Beispiel das Wolkenspiel. Manchmal ist es aber auch nur eine winzige Kleinigkeit, die sich geändert hat. Gestern war der Heustapel noch höher.

Hier draußen lernt man Kleinigkeiten zu beobachten und zu schätzen. Das liebe ich.

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