Donnerstag, 20. Februar 2014

Die Sache mit den Schlafstörungen

Immer dann, wenn ich besonders viel mit mir selber ausmache, kann ich drauf wetten, ein paar Tage später fast die komplette Nacht hellwach zu sein. Ich reagiere auf alles, was mich so umtreibt, immer ein paar Tage verzögert, und im Moment natürlich um so heftiger.

Früher hat mich dann mein schlechtes Gewissen geplagt und ich habe mich regelrecht unter Einschlafdruck gesetzt. Mittlerweile habe ich mühsam gelernt, mich in solchen Nächten bewusst mit Dingen zu beschäftigen, die mir gut tun. Ein nächtlicher Spaziergang fiel aus Wettergründen leider aus, Lesen geht im Moment noch nicht wieder, weil die Konzentration nicht reicht, zum Fotografieren war es zu dunkel, also habe ich einfach ein wenig vor mich hingeschniselt. Schniseln ist Fachsprache und bedeutet, irgendwelche Dinge zu tun, die einem gefallen, halt so vor sich hinzubrutscheln, ihr wisst, was ich meine.

Ich habe ja noch ein paar Bilder vom Lydiaturm in der Kamera, aber die müssen noch etwas zurecht gefeilt werden. Also habe ich ein wenig am Blog rumgebrutschelt. Zwischen 24.00 und 04:44 Uhr habe ich auf iphelgold.de folgende bahnbrechende Neuerungen implementiert:

  • Angeregt von Rainer Steinke habe ich mit der Hilfe von Rainer König für den Blog Twitter Cards eingerichtet. Immer wenn ich ab jetzt einen neuen Artikel tweete, geschieht das mit einer hübschen Vorschau und gegebenenfalls einem Bild.

  • Inspiriert von Helmut Roewer gibt es auf iPhelgold jetzt auch ein Microblog für all die kleinen Gedankensplitter, die zu klein für ein großes Posting, aber zu groß für Twitter sind. (Twitter ist toll, aber mir geht da zu viel in meiner Timeline unter, was ich sehr schade finde.) Deshalb findet ihr jetzt unter dem Menüpunkt Angedacht kurze Gedankensplitter und Fundstücke, die mich beschäftigen. Helmut betreibt sein Microblog elegant als zweite Wordpressinstallation, bei mir hilft ein schnödes Plugin.


Euch allen Dreien ein herzliches Dankeschön. Ihr habt mir geholfen, in einer bescheidenen Nacht nicht ins Grübeln zu verfallen. Euch anderen wünsche ich, wenn ihr mögt, viel Freude beim Lesen.

Übrigens bin ich gegen vier Uhr eingeschlafen und hatte noch ein wenig Ruhe. Das war auch schon mal anders. Ist doch ein gutes Zeichen, oder?

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